Halli hallo miteinander!

 

Letzte Woche haben wir unseren Campingtrip gestartet. In Glenolyn auf dem rießen Gelände wo unter andem auch der Ponny-Club der Gemeinde trainiert, haben wir schöne und ruhige 4 Tage verbracht. Es gab dort zwar nur ein Klo, aber auch einen Wasseranschluss. So konnten wir unsere neue Solardusche ausprobieren. Und was soll man groß sagen, sie funktioniert. Nur zum Haarewaschen, zumindest bei längeren, ist sie nur bedingt geeignet.

 

 

 

Die Jobsuche geht trotz des Campingtrips natürlich weiter. Letzte Woche hat Markus sich auf eine Stelle in einem Laden beworben, der Handys repariert. Und prompt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen. Das ist diesen Donnerstag (1. Februar) und der Laden befände sich sogar in Laufdistanz zu unserer Wohnung. Mal sehen was sich daraus ergibt.

Glenolyn ist nur 10 fahrminuten von Daylesford entfernt. Daher hat sich ein Ausflug dahin angeboten und viele Erinnerungen mit sich gebracht. Wer es nicht weiß, Daylesford ist nicht weit weg von der Lavendelfarm auf der wir fast 4 Monate gearbeitet haben. Meistens sind wir nach Daylesford zum einkaufen gefahren weil es dort den nächsten Supermarkt gibt. Außerdem befinden sich dort die „amazing mill markets“. Das ist eine Art riesen große Halle wo lauter Trödel/Klamotten/Möbel usw verkauft werden. Ein Paradies für jeden der gerne auf den Flohmarkt geht (Jenny :-)). Generell ist es in Australien nicht schwer einen second hand Laden zu finden. Meistens gibt es in jedem größeren Kaff einen der oft sogar ziemlich gut sortiert ist. Manchmal hat es zwar auch total den Schrott dabei und man fragt sich ob man auf dem Sperrmüll gelandet ist.  Aber mit der Aussicht demnächst einen festen Wohnsitz zu haben, kann man sich schon das ein oder andere Teil leisten. Man muss ja dann keinen Rucksack mehr schleppen und der Arbeitgeber freut sich bestimmt über wechselnde Outfits 😉

Nach den 4 Tagen in Glenyon haben wir uns auf den Weg Richtung Ballarat gemacht. Dort gab es auch wieder einen Park in einem kleinen Kaff wo man gegen Spende übernachten kann. Und es gab sogar eine dusche, was ziemlich selten ist. Wie ihr schon merkt zieht es uns nicht auf die normalen Campingplätze, dort zahlt man ab 30$ aufwärts pro Nacht und das versuchen wir zu umgehen indem wir lieber alternative Plätze suchen wo man spendet und so eine Gemeinde unterstützt.  Dort ist meistens weniger los und man kann ganz spontan ohne buchen zu müssen auftauchen.

Am Sonntag haben wir uns mit Robin, unserer Mitbewohnerin getroffen um mit ihr alle nötigen Unterlagen für unseren Einzug auszufüllen. Davor waren wir noch in Bacchus Marsh, wo ganz viel Obst und Gemüse angebaut wird und man z. B. Erdbeeren pflücken kann. An dem Tag hatte es 37 Grad, da ging das pflücken gaaaanz schnell!

Von Robin aus sind wir dann nach Point Leo gefahren. Hier sind wir in einem kleinen Nationalpark untergebracht der direkt am Strand liegt. So konnten wir die 37 Grad noch bei einem Sprung ins Meer genießen. Leider ist es in der Nacht auch nicht richtig Abgekühlt, es hatte immer noch 30 Grad. Da half es auch nicht alle Fenster im Zelt aufzureissen. Leider ist das Wetter gestern dann ganz umgeschlagen und jetzt haben wir noch kühle 18 Grad. Letzte Nacht hat es so arg geregnet das wir schon dachten wir werden weggeschwemmt. Aber unser Zelt ist dicht! Echt der Hammer! Hätten wir nicht erwartet. Wir haben gestern Nachmittag noch den Vorbau drangemacht und der ist auch dicht.

So können wir sogar bei Regen im trockenen sitzen und kochen. Das war ja beim letzten mal immer ein großes Problem (2013/14). Sobald es da angefangen hat zu regnen blieb uns nix anderes übrig als ins Auto zu sitzen oder irgendwo einen Park zu suchen wo es eine Überdachung gab wo man dann kochen konnte. Es war zwar einfacher weil man sein Bett nicht mehr aufbauen musste, aber das Zelt ist jetzt auch innerhalb von 10 Minuten fertig aufgebaut. Hat alles seine Vor und Nachteile, aber wir sind mit unserer Lösung gerade sehr happy.

Manche von euch fragen sich vielleicht wo wir eigentlich die Plätze finden wo man so günstig oder oft auch kostenlos Übernachten kann. Es gibt da eine ganz praktische App die sich wikicamps nennt. Die kann man sich runterladen ( kostet glaub einmalig 5€ oder so) und da findet man dann alles mögliche von normalen Campingplätzen über Parks, Zeltplätze, Touristeninfo usw. Und das gute ist das dort Preise, Kommentare anderer Leute und was es vor Ort gibt (Wasser, Dusche, Strom,…) aufgelistet ist. Echt super!

 

Bis zum nächsten mal! Viele Grüße an alle

J&M

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