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Schwabe und Bayerin Down under

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5 Monate!

Hallo ihr Lieben,

 

wow, jetzt sind wir schon seit 5 Monaten hier. Die Zeit rennt, wir sind doch gerade erst in den Flieger gestiegen! Und jetz sind wir hier und auf dem besten Weg uns hier für die nächsten paar Jahre nieder zu lassen. Echt verrückt wenn man so drüber nachdenkt. Manchmal hat man so einen richtigen krassen Moment, meistens wenn man das Meer oder die Skyline der Stadt sieht und man realisiert dass man ja in Melbourne ist. Bin gespannt ob das irgendwann mal aufhört oder immer so bleibt.

Wir haben die letzten Wochen fleißig gearbeitet, und wer viel arbeitet der hat sich auch mal einen Urlaub verdient ? deshalb haben wir ein paar Flüge gebucht.

Wir freuen uns schon auf August, denn da kommen uns Annika und Iris besuchen. Wir verbringen ein paar Tage in Melbourne um ihnen unsere Lieblingsstadt zu zeigen und dann gehts für einen road trip nach Perth wo wir dann 1,5 Wochen reisen werden! Wir könnens kaum erwarten bis ihr da seit. Als wir letztes mal unser work and travel gemacht haben, hatten wir auch Besuch und war jedes mal etwas ganz besonderes jemand vertrauten hier empfangen zu dürfen!!!!

Aber es gibt noch einen Flug den wir gebucht haben… Trommelwirbel … wir fliegen nach Deutschland! Über Weihnachten und Neujahr sind wir für 2 Wochen zurück in unserer Heimat! Wir müssen unseren open Return Flug noch einlösen und da bietet sich ein Besuch über Weihnachten natürlich an ? wir freuen uns schon sehr drauf unsere Familien und Freunden wieder in die Arme schließen zu dürfen und natürlich auf deren Nachwuchs ?  Und wir können ein paar Sachen von zu Hause einpacken die wir hier vermissen bzw vergessen haben, wir haben eine Liste angefangen und die wird jede Woche länger.

Bei Markus im Laden hat sich auch was getan, es wurde endlich ein Techniker gefunden der tatsächlich zum arbeiten gekommen ist. Dieser wird nun eingearbeitet und Markus kann dann demnächst auf eine 5 Tage-woche reduzieren.

Bei meiner „Familie“ ist es auch bald so weit, Anfang Juni kommt das Baby. Da wird sich dann auch einiges ändern. Ich muss sagen ich genieße das Nanny-Leben in vollen zügen, und geh mit den Kindern in den Park und bastel mit ihnen. Letzte Woche habe ich einen Käsekuchen gebacken (danke an Meli). Die Eltern waren sehr begeistert und schwärmen immer noch davon! Er war echt mega lecker ?

Ich hab vor in nächster Zeit ein paar deutsche Kuchen-Klassiker zu backen und fänd es super wenn ihr mit euer bestes Rezept schicken könnt. Einfach im Gästebuch posten oder per Mail!

Diese Woche hatte ich einen Termin bei meinem „Familienvater“ Patrick, der ist ja HNO. Manche von euch wissen vielleicht dass ich kurz vor unserer Abreise ein Problem mit meinem rechten Ohr hatte und beim HNO fast gestorben wäre (gefühlsmäßig). Und leider ist das wieder so gewesen mit dem dummen Ohr. Deshalb bin ich zu Patrick in die Praxis und habe mich schon wieder auf eine schmerzhafte Sitzung eingestellt. Doch ich wurde positiv überrascht. Diesmal konnte mein festsitzendes Ohrenschmalz ganz schmerzfrei entfernt werden und ich konnte sogar im Fernseher zuschauen wie das von statten ging. Echt ekelhaft!!! So wie es aussieht ist mein Gehörgang an einer Stelle so eng dass sich das Ohrenschmalz dort sammelt und sich nicht rausarbeiten kann. Deshalb soll ich alle paar Monate zum reinigen kommen. Das Gefühl danach ist echt einmalig, man fühlt sich wie neu geboren! Sorry für den kleinen ekelhaften Ausflug in mein ?.  Aber Ohr gut, alles gut ?

 

So das wars mal wieder! Viele liebe Grüße

 

Die Schmids

Der Herbst ist da

Hey Guys,

how are you? Bei euch fängt jetz ja der lang ersehnte Frühling an. Der Grill wird wieder angeschmissen und ihr lasst euch leckeres Eis in der Sonne schmecken. Wir werden dieses Jahr den ersten richtigen Herbst und Winter hier in Australien erleben. Die Tage werden jetzt kürzer bei uns (es wird um kurz vor 6 dunkel) und die Nächte deutlich kühler, Anfang der Woche hatten wir mal 7 Grad. Morgens ist es meistens ziemlich neblig aber der Nebel verzieht sich meist im Laufe des Vormittags und  nachmittags haben wir dann angenehme 20-24 Grad. Aber trotzdem komisch dann die Bilder aus Deutschland zu sehen wo jetzt alles blüht und gerade das Gegenteil passiert. In ein paar Wochen werden wir euch dann wahrscheinlich für euer Wetter beneiden ? trotzdem würden wir gerade nicht tauschen wollen. Wir fühlen und sehr wohl hier.

Am Freitag haben wir mal wieder Kässpätzle gemacht. Wir haben Sylvia und Connor (die gutr Freundin von Sigi, die wir im Dezember schonmal getroffen haben) zu uns eingeladen und sie bekocht. Markus hat die Spätzle nach ganz alter Tradition auf einem Brett geschabt. Die Gäste waren begeistert und wir hatten einen unterhaltsamen Abend. Es ist schön sich mit jemandem austauschen zu können der das was man gerade erlebt, also sich in einem neuen Land einzuleben, auch durchgemacht hat und seine Erfahrung mit uns teilt. Sylvia hat unter anderem 8 Jahre in Deutschland gewohnt und kennt praktisch den Unterschied dieser Zweier Kulturen. Eine Sache die ich gerne an euch weitergeben will ist das Sprichwort „the world is your oyster“, die Welt ist deine Auster was so viel heißt wie die Welt liegt dir zu Füßen, greif nach den Möglichkeiten die sie dir gibt und mach das beste daraus.

Gestern Abend war mal wieder Party time. Wir haben uns mit Edd, Izzie, Dave, Lacey und Tom und seinem Mitbewohner Sandy getroffen um Toms Abschied zu feiern. Der geht bald weg um seine Farmarbeit zumachen für sein zweites jahr hier (man muss 88 Tage auf einer Farm arbeiten damit man nochmal ein jahr hierbleiben kann, wir haben das damals auf der Lavendelfarm gemacht). Es war ein lustiger Abend in der Stadt der dieses mal zum Glück ohne Drama geendet hat und wir nicht in ein Hotel ausweichen mussten.

Markus muss heute wieder arbeiten. Er arbeitet gerade immer 6 Tage die Woche was ziemlich gut für unseren Geldbeutel ist. Letzten Dienstag sollte eigentlich jemand als Techniker bei ihm im Laden anfangen, aber wie das hier so ist hat der gute Mann morgens eine Mail geschrieben das er nicht kommen kann, er müsse noch was mit seinem alten Arbeitgeber klären. So ist das hier hald, komm ich heut nicht, komm ich vielleicht in zwei Wochen. Kein Wunder das Markus schon zum wiederholten mal Mitarbeiter des Monats wurde ?

Mit meinen Kids läufts auch super. Wir waren letzte Woche im botanischen Garten und haben und dort ein Eis gegönnt. Vor zwei Wochen waren wir auf einer kleinen Farm die hier in einem der Vororte von Melbourne ist, der Collingwood farm. Da kann man Schafe und Ziegen füttern und Meerschweinchen streicheln. Die Kinder fandens klasse

So das wars mal wieder. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag

 

Viele liebe Grüße ☀

April April :-)

G’day mates,

wie gehts euch? Hoffentlich gut, lasst mal was von euch hören. Ich bringe euch jetzt mal wieder auf den neusten Stand.

 

Am Wochenende vor Ostern waren wir auf dem Momo Festival. Hört dich witzig an, ist es auch, und es war ziemlich lecker. Momos sind nepalesische „Dumplings“ also Klößchen (am besten stellt man sich ein Ravioli vor, aber mit würziger Füllung und scharfer Soße). Auf dem Festival konnte man sich durchaus ganz viele verschiedene durchprobieren was wir gemacht haben. Wir waren dort mit Edd und Izzie und haben insgesamt über 60 Stück verputzt. Es gab auch eine süße Version mit Puddingfüllung und Beerensoße… lecker!

Unsere Arbeitswochen verlaufen gerade sehr ruhig. Ich nutze das Wetter und geh mit den Kids oft in den Park wo wir uns mit Maddies Kindergartenfreundin treffen die auch eine Nanny hat. Die kommt aus Frankreich und ist mega nett. Oder wir gehen in den Pool. Wie sicher jeder weiß hat Australien keine Ozonschicht und die Strahlen kommen ungefiltert bei und auf der Haut an. Eincremen ist ein muss für jeden der nicht irgendwann mit Hautkrebs enden will. Ich glaube ich bin sehr gut geschützt…. siehe Bild

 

 

Über das Osterwochenende hatten Markus und ich frei. Ganz traditionell (also australisch, wir wollen uns ja integrieren) haben wir für den Karfreitag hot cross buns gebacken. Das ist ein süßer Hefeteig in Brötchenform mit einem Kreuz aus Zuckerguss das an die Kreuzigung Jesus erinnern soll. Da das Wetter am Freitag so genial war haben wir uns die Räder geschnappt und eine kleine Radtour gemacht. Wir sind am Meer entlang gedüst und haben uns die buns bei einer kleinen Pause mit einer tollen Aussicht schmecken lassen.

Am Samstag waren wir bei der Einweihungsparty von Lacey und Dave und nachträglichen Geburtstagsfeier von Riley . Es war eine schöne Feier weil mal wieder alle an einem Fleck waren (Edd und Izzie waren auch da) und es gab sehr leckeres Essen vom Barbie (Grill).  Als Höhepunkt durften die Kids dann eine Pinata (siehe Bild) kaputt schlagen.

Und dann war es auch so weit. Es war Sonntag. Zeit für den Osterhasen! Nein Quatsch, dafür sind wir zu alt. Es wurde viel besser. Wir sind campen gefahren. Und zwar nicht irgendwohin, sonder an die GREAT OCEAN ROAD! Eine der schönsten Küstenstraßen der Welt. Edd und Izzie haben in den Wochen davor erwähnt das sie mal aus der Stadt wollen und die GOR noch nicht gesehen haben. Das konnte ich mir als ehemalige Reiseleitung nicht anhören. Das musste geändert werden. Challenge accepted!

Ostersonntag morgens um 6:00 war Abfahrt (bei uns wurde die Uhr eine Stunde zurück gestellt, da konnten wir zum Glück eine Stunde mehr schlafen, aktuell ist der Zeitunterschied zu Deutschland -8 Stunden, also 8 Uhr morgens hier ist bei euch Mitternacht).  Es ging direkt nach Torquay, zum Start der Great Ocean Road, wir hatten ja nur 2 Tage Zeit, da muss man gleich auf den Punkt kommen und darf keine Zeit vertrödeln. Aber ich glaube Bilder sagen da mehr als Worte…

Nach unserem Besuch bei den Erskine falls (Wasserfall) und der Durchquerung der kleinen Küstenstädten Anglesea und Lorne sind wir in den great ottway national park gefahren wo man mit 1000000%ger Sicherheit Koalas sieht! Man muss nur der Hauptstraße folgen und trifft garantiert auf ein parkendes Auto und herumstehende Menschen die in die Bäume gaffen. Mega lustig!

Um den Abendteuerfaktor zu erhöhen haben wir für die Nacht keine Unterkunft gebucht, alle Campingplätze waren eh ausgebucht, aber ich bin ja schon Experte auf dem Gebiet. In wiki camps gab es einen kostenlosen Schlafplatz der nur ca 20km Umweg bedeuten. Perfekt! Die Anreise war abenteuerlich, ca 10km auf einer unbefestigten Straße in nichts durch den Wald fahren, aber wir hatten ja Abenteuer bestellt! Ich hatte in der App schon gelesen das der Platz ziemlich klein ist und man früh da sein muss. Wir kamen zu einem perfekten Zeitpunkt gerade als eine Gruppe ihr Zelt abgebaut hat. So hatten wir genug Platz für unser Auto mit dachzelt und edds & Izzies Zelt. Die frühe Anreise (ca 16:30) hatte sich ausgezahlt, denn um 17:30 war es sehr voll und manche Leute haben am Wegrand übernachten müssen. Wir haben dann noch schön gekocht und den Abend bei einer Flasche Weißwein ausklingen lassen.

L

Am ostermontag haben wir uns dann noch den highlights der great ocean road gewidmet, den twelfe Apostels, london bridge,…

 

Nach dem Mittagessen in Port Campell, einem kleinen Küstenörtchen ging es dann auch wieder nach Hause, Heimfahrt war ca 3 Stunden. Es war sehr schön mal wieder aus der Stadt rauszukommen und mitten in der Pampa zu schlafen. Wir hoffen das wir das schnell wiederholen können, trotz erwas kühleren Temperaturen vor allem nachts.

 

Viele Grüße

Die Schmids

Umzug und Geburtstag

Hallo liebe Liebenden,

heute möchte ich die Gelegenheit nutzen um euch auf den neuesten Stand zu bringen.

<< Rev…

Freitag  9.3.2018 (fühlt sich immer noch komisch an die 18 zu schreiben).  Da wir ja gute Freunde sind, haben wir uns natürlich bereit erklärt  der Lacey beim Umzg in die Stadt zu helfen. Die Fahrt nach Bendigo dauert ca 2.20 Stunden deshalb haben wir uns entschieden noch am Freitag  Abend nach Feierabend zu fahren. Es war eine lange fahr und es wurde dunkel. Im Dunkeln fahren ist hier so eine Sache wegen den Kängurus. Es hat auf jeden Fall alles geklappt und am Ende des Tages haben wir uns noch ein Bier gegönnt bei dem wir die Geschehnisse der letzten Wochen bequatschen konnten. Zu unserer Positive  Überraschung hat Lacey schon alles in Kartons eingepackt…

Am Samstag sind wir es dann etwas gemütlicher angegangen und sind nach Bendigo zum Frühstück gefahren und um Jennys Geburtstagsüberaschung einzulösen. Bei der Überraschung handelte es sich um den Besuch in einem tollen englischen Teegeschäft wo Jenny dann einen Tee ihrer Wahl aussuchen dürfte. Die Wahl fiel dann auch einen Schwarztee mit Himbeer Geschmack. Anschließend haben wir noch nach einem Geburtstagsgeschenk für unsere Mitbewohnerin  Robin gesucht und sind auch sehr schnell fündig geworden. Robin hat schon angekündigt am kommenden Wochenende ihren 21. Geburtstag das 16. mal zu feiern und uns zufälligerweise auch eingeladen. Da sie sehr Katzenverrückt ist bekam sie zwei paar Socken worauf zu lesen war „Crazy cat women“.  Zurück zum Thema, wir haben sind natürlich nicht in die Stadt gefahren um uns vor dem Umzug zu drücken sondern um die Zeit zu überbrücken in der David und Edd Davids Sachen in die Wohnung bringen und dann zu uns nach Bendigo zu fahren.

Gegen 14uhr war es dann soweit, David kam mit einem kleinen LKW, ohne Edd da dieser noch für einen Wettkampf trainieren musste. Wir fanden das jedenfalls sehr komisch.

Da wir ja durch diverse Umzüge im 3D Tetris geübt sind, haben wir angefangen den LKW zu laden. Nach kurzer Zeit war schon sehr viel geladen und es müssten die nächsten strategischen Züge überlegt werden. Das hat David wohl zu lange gedauert darum er einfach alle weiteren Möbel irgendwie in den LKW geladen das wir uns gedacht haben „ Ob das Zeug heile ankommt?“. Er lies sich nicht beirren, was uns dann irgendwann auch egal war. Sind ja nicht unsere Möbel.

Nach 1,5 Stunden fahrt sind wir dann am neuen Wohnort einem schönen Reihenhaus angekommen, haben die ganzen Sachen ausgeladen (der Großteil war sogar noch ganz, Respekt).  Im Anschluss hat sich jeder noch was zu füttern gekauft. Um 22Uhr waren wir dann auch froh das der Tag geschafft war.

Die letzte Woche war dann wieder mit normaler Arbeit gespickt. Wie ich von mehreren Seiten mitbekommen haben führe Ich ein Handy Geschäft. Wenn jemand ein neues Handy braucht, gebt einfach Bescheid :)! **

Am Wochenende hat unsere Mittbewohnerin Robin dann ihren Geburtstag gefeiert.  Sie wurde zum 16. mal 21 wie sie es so schön zu sagen pflegte.  Die Party sollte um 16Uhr beginnen mit nibblings (kleine Snacks), hier üblicherweise cracker, Käse dips und Früchte.  Es waren mit uns dann 10 Personen da. BYO ist hier auch üblich (Bring Your Own), was in diesem Fall bedeutet das die Leute ihre eigenen Grillsachen und Alkohol mitbringen. Normalerweise wird dann alles eh geteilt. Robin hat es was das Essen anbelangt ein bisschen übertrieben, es gab Garnelen, marinierten Lachs, Austern,  Tunfisch…. Wir haben einen Italienischen „Nudel“ Salat gemacht und Jennys berühmten Grillbrote mit Knoblauchbutter.  Witzigerweise fragte jeder ob es sich bei dem Brot um eine Deutsche Spezialität handelt. Es wurde ausgiebig getrunken und gegessen. Unter den Gäten befand sich auch ein Irisches Ehepaar, welche letztes Jahr in Deutschland waren. Sie waren total begeistert und wir haben uns sogar in deutsch ein wenig unterhalten könnten.  Sie wollen Ende diesen Jahre definitiv nochmal nach Deutschland kommen. Wir haben Weihnachtsmarkt Tipps ausgetauscht und uns für die Zukunft mal verabredet um eiwenig deutsch zu sprechen. Es war ein gelungener Abend da das wetter war spitze, schön warm mit einer Briese. Um 12uhr sind wir dann ins Bett gefallen da ich am Sonntag um 10 im „Handyladen“ arbeiten darf.

Viele liebe Grüße

Schwabayunders

** Hier soll nochmal erwähnt werden das ich ein einem Geschäft arbeite welches Handys bzw. Mobiltelefone repariert. Die Reperaturen gehen von Display reperaturen (Hauptgeschäft oder auch cash cow) bis hin zu komplexen Daten rettungs Aktionen, Wasserschäden begutachten und beseitigen bis hin zu Schaltungsanalysen und ersetzen von elektronischen Bauteilen (meist durch löten mit dem Mikroskop oder reflow…).

 

Arbeit macht mega Bock (…gib mir noch nen Nebenjob)

Heute möchte ich meinen Beitrag mit der „Farbe von Wasser“ beginnen:

Ich kann nicht wie die anderen sein
Topmodel mit Doktortitel, Tierschützer mit Angelschein
Von allen geliebt alles lief wie von allein
Salon-Löwe unter Menschen, Zen-Mönch wenn allein
Selbstsicher egolos, Gegensätze vereint
Immer gegen das Richtige sein stilsicher im Nein
Social media wirksam jedes Teilen geteilt
Zeitlos in Essenz und jetzt zeitig im Style
Nein! Kein Platz für Zweifel an mir selbst
Pippi Langstrumpf mit Geld, mach nur was mir gefällt
Und das was mir gefällt rettet nebenbei die Welt
Und mach mich nebenbei megareich, ich bin ’n Held
Und mein Umfeld alles inspirierte Kreative
Internationale Avantgarde, Elite voller Liebe
Riskieren Kopf und Kragen für die Wale und Delfine
Lachen im Gesicht, weil Gewinner nie verlieren
Doch wenn ich still und alleine bin
Wünsch ich mir ich wäre wie die anderen
Die nie gebrochen und verzweifelt sind
Bei denen alles immer leicht gelingt
Und wenn ich still und alleine bin
Hör ich sie lachen auf den Dachterassen
Weil es immer was zu feiern gibt
Aber bei mir leider nicht
Ich kann nicht auf jede Facebook-Nachricht antworten
Immer geistreich nie fehlt’s an Worten
Immer bereit fur den nächsten Geniestreich
Erst mach ich mein Team reich dann rett‘ ich die Menschheit
Inspiriert sobald ich früh aus’m Bett steig
Topmotiviert mein Spiegelbild gibt mir high five (Clap)
Auf jedem Foto perfekt
Die Balance zwischen fresh-outta-bed und box-fresh
Yes! Und wenn ich rappe dann nur Meilensteine
Werd‘ ich gebraucht, Siebenmeilenstiefel, ja, ich eile
Und bin dabei die Ruhe in Person
Teil‘ mich auf in tausend Teile, jeder kriegt seine Portion
Bester Mann, guter Vater, treuer Freund, Mamas Sohn
Ja das mach ma‘ schon, ich übernehme die Organization
Überlebensgroß, Kleinigkeiten perlen an mir ab
Ich fress so lang euren Dreck bis ich Perlen daraus mach‘
Immer voraus, volle Kraft, ich kann hellsehen auch bei Nacht
Ich steh so hoch in den Sternen, eure Erde ist mein Dach
Eure Städte sind mein Kaff, daheim in jeder Megalopolis
Egal wo sie ist, da wo ich bin, da ist positiv
Doch wenn ich still und alleine bin
Wünsch ich mir ich wäre wie die anderen
Die nie gebrochen und verzweifelt sind
Bei denen alles immer leicht gelingt
Und wenn ich still und alleine bin
Hör ich sie lachen auf den Dachterassen
Weil es immer was zu feiern gibt
Aber bei mir leider nicht
Ich stell mir vor ich wäre einer von denen
Einer der Reichen und Schönen, einer mit keinen Problemen
Einer der Könige, Königinnen alles perfekt
Alles unter Dach und Fach, die haben das Leben gecheckt
Aber dann stell‘ ich fest
Dass es da draußen Menschen gibt, die von mir denken ich hätt’s gecheckt
Rapper, Coach und Buddhist, meditieren und so’n Mist
Doch ich habe keine Antwort, ich weiß eigentlich nicht mal was die Frage ist
Was für ein paradoxer Witz es ist
Wir drehen uns im Teufelskreis, darum wird uns schwindelig
Streben dahin wo wir glauben, dass die Lichter sind
Doch die Menschen, die wir sein wollen, es gibt sie nicht
Doch wenn ich still und alleine bin
Sehe ich ich bin so wie die anderen
Wie alle, die gebrochen und verzweifelt sind
Weil keinem von uns immer alles leicht gelingt
Und wenn ich still und alleine bin
Liegt mein Lachen über Dachterassen
Weil es immer was zu feiern gibt
Wenn ich bei mir bin
Hoffentlich habt ihr den Text nicht einfach übersprungen sondern noch mehr lust den Song „Bei Mir“ vom neuen Curse Album „Die Farbe von Wasser“ zu hören.
Morgen Arbeite ich dann schon einen Monat bei Fix a Phone ein typisches auf und ab da vieles chaotisch ist was mir dann manchmal schwer fällt da ich die Dinge gerne „sauber“ beende aber dafür ist nicht immer Zeit. Dennoch macht die Arbeit spaß, jeden Tag etwas neues erleben und lernen, die Leute sind auch super. Nächte Woche ist dann der Monat Probezeit vorbei und es gibt neue Gehaltsverhandlungen und es fällt eine Entscheidung ob ich gesponsert werde. Das Sponsorship ist eine der vielen Visa Optionen. Bei dieser Option kann man von seinem Arbeitgeber unter gewissen Gegebenheiten gesponsert werden. Die Bedingungen beinhalten zum Beispiel das der ausgeübte Beruf auf einer Liste an gewünschten Berufen steht, der AG muss nachweisen das er die Stelle nicht mit einem Australier besetzen kann usw. usw. + der wohl normale Visa-papier Krieg. Also Daumen Drücken ;).

Ein Reparatur Beispiel (Das iPhone konnte repariert werden)

Der Verkauf des Autos gestaltet sich leider auch schwer, da das Auto auf deutsch gesagt ein Schrotthaufen ist. Leider war unsere Gutmütigkeit stärker als unsere Vernunft. Die Woche haben sich einige Backpacker das Auto angeschaut, aber ohne RWC (TÜV) kann man das Auto nicht umschreiben. Da ich gerade viel arbeite hatten wir keine möglichkeit eine RWC zu machen. Glücklicherweise waren Interessenten so nett und sind mit dem Auto in eine Werkstatt gefahren und das Auto checken zu lassen. Unsere Befürchtungen wurden wahr, kosten um das Auto RWC fähig zu bekommen $4000-$6000. Mal abwarten was der Besitzer meint was wir jetzt machen sollen. Die Möglichkeiten sind leider sehr begrenzt 1. Einem Gebrauchtwagenhändler verkaufen 2. Zum Ausschlachten verkaufen 3. Verbrennen.
Habe mir am Wochenende nun auch ein Fahrrad gekauft damit wir hier mim Rad am Wochenende rum düsen können. Sind dann gleich am Samstag vom Fahrradladen direkt zum Strand gefahren und haben den schönen warmen Tag mit Kaffee und Lesen genossen.
Alles Gute und bis Bald!

Birthday-Week

Hallo Miteinander,

Sorry für das späte Update! Wir waren am Wochenende einfach zu faul um einen Beitrag zu schreiben. Man merkt einfach das man nicht mehr so motiviert ist wenn der Alltag mal eingezogen ist und es auch nicht mehr so große Neuigkeiten gibt. Den Anfang der Woche haben wir ganz unspektakulär mit arbeiten und abends eigentlich nur noch was kochen verbracht.  Am Mittwoch war dann mein Geburtstag. Das war eigentlich auch ein ganz normaler Arbeitstag für mich. Abends sind wir dann in den „blue room“ gegangen, das Restaurant in dem Dave der Chefkoch ist. Und das essen war wirklich mega lecker! Wir haben und als Vorspeise gegrillten Halloumi gegönnt. Als Hauptspeise gab es Tintenfisch auf einem Salat und zur Nachspeise dann Lavacake (ein Traum)! Und das zu wirklich super Preisen und nicht so teuer das man nur ein Hauptgericht essen möchte…. alles in allem ein gemütlicher Abend. Und das witzige ist, Dave hat am gleichen Tag Geburtstag! Das erste mal in meinem Leben habe ich an meinem Geburtstag auch jemand anders gratuliert ?

Am Donnerstag haben wir uns mit Edd getroffen. Mit ihm treffen wir und grad einmal die Woche und kochen was oder gehen was trinken und bringen uns gegenseitig auf den neuesten Stand was gerade so beim anderen abgeht. Und wir haben gemerkt das unser Englisch wieder besser und flüssiger wird. Wir haben generell keine Verständigungsprobleme aber wir merken einfach das wir immer noch Backpacker-englisch sprechen und viele Wörter umschreiben müssen. Aber das ist jetzt schon viel besser geworden. Vor allem da Markus jeden Tag intensiven Kundenkontakt hat. Bei Markus gibts auch nix neues, er hat ja immer noch seine Probezeit vor sich.

Das Wochenende war dann ziemlich ruhig. Außer einkaufen und zuhause zu chillen haben wir nicht viel gemacht. Sonntags waren wir in einem hippen Café und haben eine neue Art des Kaffee trinkens entdeckt. Der Kaffee wird kalt getrunken und wie Guinness gezapft, das ganze nennt sich dann „nitro-kaffee“. War sehr interessant zu probieren.

Letzte Woche haben wir noch einen kleinen Notfall „reinbekommen“. Unsere Australienagentin hat uns gefragt ob wir das Auto von einen ihrer „ Schützlinge“ verkaufen können. Bei ihm gab es einen Notfall zuhause in der Familie und er wollte so schnell es ging nach Deutschland. Das haben wir gerne übernommen. Ich habe das Auto montag morgens in Facebook reingestellt und gleich ungefähr 10 Anfragen bekommen. Das Auto war dann am Montag Abend als er noch am Flughafen in Melbourne war bereits verkauft! So schnell kanns gehen….

 

Wir wünschen euch noch eine schöne Woche!

 

Ps: Wir bekommen im August Besuch und freuen uns schon mega drauf!!!!

Eine ganz normale Woche in Elsternwick

Hallo Miteinander,

 

und schon wieder eine Woche rum. Wobei diese Woche nicht sehr viel passiert ist. Am Montag habe ich angefangen zu arbeiten. Ich habe den ganzen Tag mi Lauren und ihren beiden Kindern verbracht. So konnte ich alle kennen lernen und sie hat mir das Haus und die Gegend gezeigt. Und mein Fahrrad eingeweiht und jeden Tag zur Arbeit damit gefahren ??

Lauren (36) und Patrick(44) haben eine HNO-Klinik wo Patrick als Arzt arbeitet und Lauren als gelernte Krankenschwester kosmetische Behandlungen macht. Die beiden erwarten im Juni ihr drittes Kind. Patrick arbeitet unter der Woche und verlässt früh morgens das Haus und  kommt auch erst nach Hause wenn ich nicht mehr da bin. Also werde ich ihn leider nicht wirklich sehen. Lauren arbeitet 2 Tage in der Woche in ihrer Klinik und fängt demnächst an zu nebenher zu studieren

Die erste Woche lief ziemlich gut, nachdem Lauren am Montag und Dienstag nur kurz das Haus verlassen hat, hatte ich die Kinder den Rest der Woche dann alleine. Wir verstehen uns ziemlich gut. Lauren ist eine sehr entspannte Mama und wir sind auf einer Wellenlänge was „Kindererziehung“ angeht! Aber die Arbeit ist echt komplett anders als im Kindi…. daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Trotzdem freue ich mich über den Glücksgriff den ich da gemacht habe.

Bei Markus läuft es auch gut. Es gab diese Woche ein kleines hin und her. An einem Tag meinte der Chef dass das mit dem sponsorship jetz schnell gehen soll da der Staat gerade was ändert und wir das schnell einreichen sollen. Dann hatte er doch noch ein Gespräch mit seinem Kollege und am nächsten Tag hieß es dann, Markus ist jetzt erstmal einen Monat in Probezeit und danach spricht man darüber wie es weitergeht. Und am nächsten Tag heißt es dann das Markus ja jetzt noch vom alten Besitzer eingelernt wird und er demnächst der einzige ist der den Laden schmeissen kann (der vorherige Besitzer geht demnächst und ausser einer Minijobberin und Markus hat dann keiner eine Ahnung wie das vorne bei der Annahme/Ausgabe/Verkauf läuft). Irgendwie alles ein bisschen durcheinander. Aber wir denken die wollen sich einfach sicher sein das Markus es ernst meint und zuverlässig ist. Also legt Markus jetzt mal mit seiner „german“ Art los und gibt alles! Dazu gehört auch eine gewisse Ordnung und Struktur in die Abläufe und das System zu bringen.

Gestern hatten wir einen gemütlichen Abend mit Robin, unserer Mitbewohnerin. Wir haben ein paar Bier getrunken und eine Pizza bestellt. Danach sind wir auf die „white night“ in die Stadt gefahren. In der Stadt waren überall irgendwelche Lichtinstallationen die man bestaunen konnte. Aber irgendwie waren wir nicht so arg begeistert… war ganz nett, aber ja. Markus musste heute arbeiten deshalb sind wir um 1 auch wieder gegangen (man hätte bis 7 Uhr morgens gucken können).

 

So, dann verabschieden wir uns mal wieder! Euch einen schönen Sonntag ?

 

Auf und nieder (….immer wieder…)

 

Hello!

Mensch, schon wieder eine Woche rum, die Zeit fliegt gerade nur so an einem vorbei. Die letzte Woche ist einiges losgewesen und es fühlt sich so an als würde man in einer Achterbahn sitzen. An manchen Tagen läuft alles richtig gut und man fühlt sich hier total wohl, an anderen trifft einen so manche Neuigkeit wie ein Schlag und man ist am Boden zerstört. Wir haben gemerkt das sich solche Wellen hier viel extremer auswirken und hoffen das demnächst mal ein bisschen Ruhe einkehrt und wir wieder zu einer gewissen Routine finden. Aber jetz schließe ich erstmal da an wo ich aufgehört habe.

 

Letzten Mittwoch haben wir unseren Campingtrip dann erstmal beendet und sind zurück nach Melbourne gefahren. Wir konnten nochmal zwei Nächte bei Dave schlafen was sehr gut war da Markus am 1. Februar ja sein Vorstellungsgespräch hatte.

 

Markus hat sich in einem Laden beworben, der Handys repariert. Er durfte beim Vorstellungsgespräch auch gleich zeigen was er drauf hat und 3 Handys reparieren. Sie waren wohl happy mit ihm und würden sich bis zum nächsten Tag melden.

Am Freitag war es dann endlich so weit, wir konnten unser Zimmer beziehen! Was für ein Gefühl wenn man wieder ein Zuhause hat! Kein Leben aus dem Rucksack mehr. Das erste mal eine feste Adresse in Australien. Aber ja, wie ihr auf den Bildern sehen könnt, fehlte noch etwas…

 

Ein paar Möbel mussten her. Und wo kann man besser Möbel shoppen als bei IKEA (ja den gibts auch hier :-))

Die Gegend  in der wir wohnen ist ziemlich cool, nur 100 m laufen und man ist schon mitten im Geschehen. Es gibt viele Cafés und kleine Läden und die Tram hält auch nicht weit weg. Und unsere Mitbewohnerin Robin ist mega nett. Sie arbeitet als Krankenschwester in einem großen renommierten Krankenhaus und hat uns Samstag abends mit leckeren vegetarischen Pies verwöhnt. Die wurden im neusten Thermomix zubereitet den Robin verehrt. (Zitat:“Die Deutschen wissen einfach wie man sowas richtig baut“)

Markus hat am Freitag auch noch erfahren das er die Woche drauf nochmal zum Probearbeiten kommen soll, sie möchten gerne sehen ob er auch mit Kunden umgehen kann. Sie würden sich dann nochmal bei ihm melden wann er kommen darf. Ok, irgendwie hat es sich echt gezogen und wurde langsam anstrengend … hatte Markus jetz nen Job? Soll er sich weiterhin bewerben? Im Vorstellungsgespräch wurde auch die Möglichkeit eines Sponsorship erwähnt. Alles stand auf ziemlich wackeligen Beinen. Und wir konnten mal wieder nur abwarten und Tee trinken.

Markus hatte in den letzten Wochen sehr intensiv englisch gelernt um für den Test fit zu sein. Am Montag sind wir dann früh morgens in die Stadt gefahren (brauchen von der Wohnung bis ins centrum ca. 25 Minuten) wo Markus dann den Englischtest hatte. Die Migrationsagentin hatte uns einen anderen Test empfohlen (haben den IELTS im November in Stuttgart gemacht) und meinte das der PTE einfacher wäre. Markus hat beim üben schon gemerkt das er ein hohes Tempo verlangt. Er hatte nach dem Test kein so gutes Gefühl, doch man musste bis zu 5 Tag auf die Ergebnisse warten… Nach dem Test sind wir zu Daves Wohnung wo wir zum Mittagessen erwartet wurden. Lacey war auch da und die beiden haben uns eröffnet  das sie in den nächsten Wochen zusammenziehen wollen und gerade auf Haussuche sind. Wir Glücklichen sind zu Umzugshelfern ernannt worden, was eine gute Gelegenheit ist den beiden mal etwas zurückzugeben. Sie haben uns in den letzten Wochen sehr unterstützt und sich als gute Freunde erwiesen!

Am nächsten morgen hatte Markus schon eine Mail im Postfach das die Testergebnisse in den nächsten Stunden einsehbar sein werden. Das ging aber schnell! Nach dem Frühstück hatte er tatsächlich schon alle Ergebnisse. Leider hatte er sich nicht verbessert und sollte den Test nochmal machen wenn wir uns um ein bestimmtes Visum bewerben wollen. Die Laune war erstmal im Keller. Die aus dem Handyladen hatten sich auch noch nicht gemeldet und wir haben schon gedacht das sie vielleicht doch jemand anderen genommen haben. Doch mittags kam dann der ersehnte Anruf, und Markus wurde für Mittwoch eingeladen. Sie wollten ihn im Kundenservice arbeiten sehen.

Achja, einen Job hatte Markus beteits. Dave hatte ihn gefragt ob er Dienstag und Mittwoch ab 18:00 für ein paar Stunden in dem Restaurant aushelfen könnte wo er als Koch arbeitet. Also kamen ein paar sehr stressige Tage auf Markus zu. Dienstag abends bis 10 im Restaurant arbeiten, ca eine Stunde mit Tram und teilweise zu Fuß heimkommen. Am Mittwoch um 9 zum Probearbeiten. Er durfte gleich den ganzen Tage bleiben und ist um 17:30 dann direkt ins Restaurant gefahren und hat dort bis 10 gearbeitet. Am nächsten Tag nochmal Probearbeiten, bzw es wurde als Training bezeichnet. Er hatte bis jetzt aber immer noch keine richtige Zusage für den Job. Donnerstag abends haben wir und mit Edd und Izzie, seiner Freundin getroffen. Izzie ist erst seit letzten Samstag hier und ist such auf Jobsuche. Wir haben gemeinsam eine ziemlich nette Kneipe besucht und natürlich traditionell Pizza gegessen. Sie meinten das es etwas komisch wäre so lange zur Probe zu arbeiten und meinten Markus sollte am nächsten Tag nachbohren.

Ach ja, fast vergessen. Ich habe mit ein Fahrrad gekauft. Ich war heute schon damit unterwegs und habe eingekauft… in einem unverpackt laden. Es ist hald schon cool in einer Stadt zu wohnen. Alles ist um die Ecke…

Heute ist schon Freitag und Markus ist nochmal Probearbeiten. Heute morgen hat er dann mal nachgefragt wie es denn mit dem Job jetz aussieht. Uuuund….. er hat den Job! Stundenumfang usw muss zwar noch geklärt werden, aber das ist erstmal nebensächlich. Der Job ist ziemlich vielversprechend da der Laden gerade Umstrukturiert wird und einen neuen Besitzer hat. Markus wird gerade vom alten Besitzer eingelernt der in den nächsten Monaten dann geht. So könnte es sein das Markus in dem kleinen Laden zu einem unersetzbaren Mitarbeiter wird und das Sponsorship klappen könnte…. aber dazu dann mehr wenn es so weit ist! Wir freuen uns auf jeden Fall auf die kommenden Wochen! Am Montag darf ich dann endlich anfangen zu arbeiten und meine Schützlinge kennen lernen.

 

Viele liebe Grüße J&M

 

Hier noch ein paar Bilder von unserer Wohnung

Unsere Mitbewohner Oscar und Lulu

Die letzten Tage als Heimatlose

Halli hallo miteinander!

 

Letzte Woche haben wir unseren Campingtrip gestartet. In Glenolyn auf dem rießen Gelände wo unter andem auch der Ponny-Club der Gemeinde trainiert, haben wir schöne und ruhige 4 Tage verbracht. Es gab dort zwar nur ein Klo, aber auch einen Wasseranschluss. So konnten wir unsere neue Solardusche ausprobieren. Und was soll man groß sagen, sie funktioniert. Nur zum Haarewaschen, zumindest bei längeren, ist sie nur bedingt geeignet.

 

 

 

Die Jobsuche geht trotz des Campingtrips natürlich weiter. Letzte Woche hat Markus sich auf eine Stelle in einem Laden beworben, der Handys repariert. Und prompt eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen. Das ist diesen Donnerstag (1. Februar) und der Laden befände sich sogar in Laufdistanz zu unserer Wohnung. Mal sehen was sich daraus ergibt.

Glenolyn ist nur 10 fahrminuten von Daylesford entfernt. Daher hat sich ein Ausflug dahin angeboten und viele Erinnerungen mit sich gebracht. Wer es nicht weiß, Daylesford ist nicht weit weg von der Lavendelfarm auf der wir fast 4 Monate gearbeitet haben. Meistens sind wir nach Daylesford zum einkaufen gefahren weil es dort den nächsten Supermarkt gibt. Außerdem befinden sich dort die „amazing mill markets“. Das ist eine Art riesen große Halle wo lauter Trödel/Klamotten/Möbel usw verkauft werden. Ein Paradies für jeden der gerne auf den Flohmarkt geht (Jenny :-)). Generell ist es in Australien nicht schwer einen second hand Laden zu finden. Meistens gibt es in jedem größeren Kaff einen der oft sogar ziemlich gut sortiert ist. Manchmal hat es zwar auch total den Schrott dabei und man fragt sich ob man auf dem Sperrmüll gelandet ist.  Aber mit der Aussicht demnächst einen festen Wohnsitz zu haben, kann man sich schon das ein oder andere Teil leisten. Man muss ja dann keinen Rucksack mehr schleppen und der Arbeitgeber freut sich bestimmt über wechselnde Outfits 😉

Nach den 4 Tagen in Glenyon haben wir uns auf den Weg Richtung Ballarat gemacht. Dort gab es auch wieder einen Park in einem kleinen Kaff wo man gegen Spende übernachten kann. Und es gab sogar eine dusche, was ziemlich selten ist. Wie ihr schon merkt zieht es uns nicht auf die normalen Campingplätze, dort zahlt man ab 30$ aufwärts pro Nacht und das versuchen wir zu umgehen indem wir lieber alternative Plätze suchen wo man spendet und so eine Gemeinde unterstützt.  Dort ist meistens weniger los und man kann ganz spontan ohne buchen zu müssen auftauchen.

Am Sonntag haben wir uns mit Robin, unserer Mitbewohnerin getroffen um mit ihr alle nötigen Unterlagen für unseren Einzug auszufüllen. Davor waren wir noch in Bacchus Marsh, wo ganz viel Obst und Gemüse angebaut wird und man z. B. Erdbeeren pflücken kann. An dem Tag hatte es 37 Grad, da ging das pflücken gaaaanz schnell!

Von Robin aus sind wir dann nach Point Leo gefahren. Hier sind wir in einem kleinen Nationalpark untergebracht der direkt am Strand liegt. So konnten wir die 37 Grad noch bei einem Sprung ins Meer genießen. Leider ist es in der Nacht auch nicht richtig Abgekühlt, es hatte immer noch 30 Grad. Da half es auch nicht alle Fenster im Zelt aufzureissen. Leider ist das Wetter gestern dann ganz umgeschlagen und jetzt haben wir noch kühle 18 Grad. Letzte Nacht hat es so arg geregnet das wir schon dachten wir werden weggeschwemmt. Aber unser Zelt ist dicht! Echt der Hammer! Hätten wir nicht erwartet. Wir haben gestern Nachmittag noch den Vorbau drangemacht und der ist auch dicht.

So können wir sogar bei Regen im trockenen sitzen und kochen. Das war ja beim letzten mal immer ein großes Problem (2013/14). Sobald es da angefangen hat zu regnen blieb uns nix anderes übrig als ins Auto zu sitzen oder irgendwo einen Park zu suchen wo es eine Überdachung gab wo man dann kochen konnte. Es war zwar einfacher weil man sein Bett nicht mehr aufbauen musste, aber das Zelt ist jetzt auch innerhalb von 10 Minuten fertig aufgebaut. Hat alles seine Vor und Nachteile, aber wir sind mit unserer Lösung gerade sehr happy.

Manche von euch fragen sich vielleicht wo wir eigentlich die Plätze finden wo man so günstig oder oft auch kostenlos Übernachten kann. Es gibt da eine ganz praktische App die sich wikicamps nennt. Die kann man sich runterladen ( kostet glaub einmalig 5€ oder so) und da findet man dann alles mögliche von normalen Campingplätzen über Parks, Zeltplätze, Touristeninfo usw. Und das gute ist das dort Preise, Kommentare anderer Leute und was es vor Ort gibt (Wasser, Dusche, Strom,…) aufgelistet ist. Echt super!

 

Bis zum nächsten mal! Viele Grüße an alle

J&M

Eine ziemlich durchwachsene Woche

Hallo Miteinander,

wir hoffen euch geht es gut. Also ich leg jetz mal gleich los damit ihr auf dem Laufenden seit.

Am Sonntag haben Markus und ich uns den royal botanical garden in Melbourne angeschaut. Der ist wirklich rießen groß und bietet einige schöne Flecken wo man sich niederlassen kann um ein Buch zu lesen oder sich entspannen kann. Wir haben es uns nicht nehmen lassen und uns ein paar leckere Scones gegönnt. Abends sind dann Lacey, Riley und Brian zu Dave gekommen (um es kurz zu erklären, die beiden führen sowas wie eine Fernbeziehung und sehen sich meist nur am Wochenende, Dave hat Montag und Dienstag frei) und wir haben gemeinsam einen Film geschaut.

Montags haben wir uns auf Wohnungssuche gemacht und eine sehr interessante Anzeige gefunden, die wir dann gleich Kontaktiert haben. Wir konnten uns die Wohnung und unser Zimmer abends gleich anschauen und haben sorfort gemerkt das die Chemie zwischen uns und Robin (Hauptmieterin der Wohnung, Krankenschwester, war schonmal mit einem Deutschen zusammen und hat mit ihm bei Freising gewohnt) stimmt. Sie hat diese Woche noch ein paar andere Besichtigungstermine aber würde sich ende der Woche bei uns melden. Leider hat uns der Preis dann doch etwas geschockt da sie plötzlich die Miete anstatt halbieren, dritteln wollte. Abends haben wir mit unseren englischen Muttersprachlern noch eine Nachricht verfasst die klar ausdrücken sollte das wir uns das nicht leisten wollen so viel für ein Zimmer zu zahlen aber trotzdem sehr interessiert sind. Lacey nimmt solche Sachen sehr gerne in die Hand und kann gut auf den Punkt kommen wo wir teilweise einfach zu backpacker-englisch formulieren würden.

Am nächsten Tag war es dann so weit. Wir haben uns auf den Weg zu den AUSTRALIAN OPEN gemacht. Um 10 haben wir uns mit Dominik am Federation Square getroffen. Er hatte am Wochenende zuvor schon ein paar Trainingsspiele angeschaut, daher haben wir ihn als Reiseleiter ernannt da er sich schon auf dem Gelände auskannte. Der Tag war sehr interessant und es hat mega Spaß gemacht bei den Spielen live dabei zu sein. Es gibt insgesamt 3 große Arenas ( Rod Laver, Magret Court, Hisense Arena) und mindestens 20 kleine Plätze und überall ist was los. Teilweise muss man auch anstehen wenn ein hochrangigeres Spiel kommt. Aber wir haben leider keinen Tennisstar gesehen. Wir haben fast den ganzen Tag in der Sonne verbracht und uns immer gut eingecremt, trotzdem hatte Markus abends einen krassen Sonnenbrand an ein paar stellen die er vergessen hat. Im Laufe des Tages hatte sich Robin auch noch gemeldet und gemeint das wir es wohl falsch verstanden hätten und sie uns das Angebot machen kann 309 Dollar pro Woche zu zahlen. Da waren wir ziemlich happy und haben gleich deutlich gemacht das wir das Angebot gern annehmen und hoffen das sie uns auswählt. Sie meinte sie werde ihre Entscheidung Ende der Woche treffen.

Aua aua aua aua….

Am Mittwoch war der große Tag gekommen. Wir konnten unser Auto abholen. Es kam zwar nicht ohne Probleme durch den Tüv (Handbremse und Bremsklötze mussten nachgebessert werden) aber es waren keine dramatischen Beanstandungen. Mit dem Zug ging es nach Dandenong wo uns dann der nette Verkäufer vom Bahnhof abgeholt hat. Bei ihm dangekommen haben wir noch gemeinsam die Papiere vorbereitet und das Überschreibungspapier für VIC Roads bekommen. Hier ist das so das man die Versicherung für 3, 6, oder 12 Monate bezahlt. Steuer gibt es hier nicht extra zu zahlen. Die Laufende Versicherung kann dann einfach auf eine andere Person übertragen werden. Dazu muss man einfach in ein VIC roads Büro gehen. Jedoch hängt der Preis der Übertragung vom Wert bzw. Verkaufspreis des Autos ab. Es ist aber gänging das man da bescheisst und einfach weniger reinschreibt. Im großen und ganzen hat das überschreiben 130 Dollar anstatt ca. 350 gekostet.

Wir haben ja berichtet das wir ein Schnäppchen mit einem Rooftop-tent und einem Roof-rack mit Awning (Dachträger + Sonnensegel) gemacht haben. Das haben wir damals bestellt und beim Händler lagern lassen bis wir unser Auto haben. Und nun war es an der Zeit es abzuholen. Dafür sind wir nach Lilydale gefahren wo der Laden ist. Als wir angekommen sind haben wir schon überall Schilder gesehen das man auf dem Gelände von dem Laden nicht montieren darf. Unser Ziel war es aber alles gleich zu montieren da wir keinen Anhänger oder so haben um es zu transportieren. Der burschenhafte Verkäufer meinte nur wir sollen um die Ecke gehen (pralle Sonne), da können wir es machen. Helfen kann uns aber keiner. Also sind wir mit unseren Sachen um die Ecke gefahren ( mit einer Sackkarre da der Dachträger ca 40 kg und das Zelt 65 kg wiegt). Markus war an dem Tag eh nur mit langem Pulli unterwegs da sein Sonnenbrand ziemlich krass aussah, deshalb war es doppelt so heiß für ihn. Ich hatte meine Kappe nicht dabei und mir in der Not meinen Pulli um den Kopf gebunden um einigermaßen von der Sonne geschützt zu sein. So begann die deutsche Ingeneursarbeit. Sagen wir es so, es wurde viel geflucht und teilweise konnten wir den schwarzen Dachträger kaum anfassen weil er so heiß war. Nach ungefähr 3 Stunden hatten wir den Dachträger montiert und es war klar das wir keine Nerven hatten auch noch das Zelt zu montieren. Mit viel gequetsche und gefluche haben wir die Schachtel mit dem Zelt dann im Auto verstaut ( 2 Passanten meinten „das geht da nicht rein“) Aber wir hatten es geschafft! Aber wie sollte es jetzt weitergehen? Eigentlich war geplant die Woche bis Sonntag noch bei Dave in der Stadt zu verbringen und dann loszufahren um zu campen. Wenn wir aber in der Stadt sind haben wir keinen Platz das Zelt aufs Auto zu bauen, da Dave in einem Hochhaus wohnt und es da keine Einfahrt mit Platz gibt. Kurzerhand haben wir Lacey angerufen und uns für den nächsten Tag angekündigt. Abends haben wir noch unsere Sachen gepackt und am donnerstag Morgen ging es los nach Bendigo.

Testaufbau

Am Donnerstag haben wir weitere 4 Stunden (Grund dafür war die dämliche Beschreibung die hälfte Vergessen oder nur am Rande erwähnt hat) für den Aufbau des Zeltes gebraucht und konnten abends unser Werk stolz bestaunen und probeliegen. Trotzdem wollten wir uns noch den Rat eines Fachmannes einholen um wirklich sicher zu sein das unsere Konstruktion auch straßentauglich ist. Am Freitag haben wir deshalb einen Campingspezialisten (ARB-Geschäft) aufgesucht und unser Werk präsentiert. Leider war die Resonanz nicht so rosig da unsere Dachträger (die fest am Auto moniert sind) nicht mehr die besten sind. Es wurde uns empfohlen das ganze Teil wegzuschmeissen und neue draufzubauen ( wir haben nur 2 und es sollten 3 sein) damit unser Träger und Zelt gut transportiert werden können und nicht plötzlich abfallen falls wir auf unbefestigten Straßen unterwegs sind. Vorerst geht es noch so aber in der Zukunft sollen wir noch ca. 1000 Dollar investieren (Spendenkonto wird eröffnet). Ziemlich frustriert sind wir dann nach Hause gefahren und wollten uns eigentlich nur noch verkriechen. Aber die schlechte Laune wurde schnell wieder aufgebessert. Robin hat sich gemeldet um uns zu verkünden das wir ihre neuen Mitbewohner sind. JUHUUUUU. Ab 2. Februar können wir bei ihr einziehen! Wir feuen uns schon sehr drauf. Die Wohnung ist wirklich schön und das Zimmer das wir beziehen ist bis auf den Einbauschrank noch nicht eingerichtet….Bilder folgen wenn wir einziehen. Ach ja, und eine Thermo-Mix-Einweisung bekommen wir auch da die Gute einen niegel-nagel-neuen Besitzt.

So, das Auto war jetzt Camping-fertig. Zelt ist drauf, jetzt brauchen wir nur noch den Rest. Den gibt es hier ziemlich günstig zu kaufen. Am Samstag haben wir unsere Einkaufstour gemacht und Gaskocher, Pfanne, Kochlöffel, Schöpfer, Stühle, Tisch, Solardusche und alles was man noch so braucht gekauft und in Boxen verstaut.

So haben wir dann gestern doch unsere Campingtour gestartet. Der erste Stop ist in Glenlyon auf einem rießen Gelände wo eine Rennbahn und Pferdestrecke ist. Abends kommen ca. 40 Kangurus auf eine Wiese und grasen. Dort kann man für eine Spende von 5 Dollar pro nacht pennen. Es gibt sogar Klos und fließend Wasser. Die erste Nacht im Zelt haben wir auch überlebt und sind begeistert. Nachts konnten wir noch irgendwelche Tiere über uns im Baum klettern hören, das war schon ein bisschen gruselig.

Yummi

1. Campspot

Känguru

Jetzt tun bestimmt eure Augen schon weh vom lesen. Deshalb mach ich jetzt mal Schluss.

Viele liebe Grüße

Markus und Jenny

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